
Hören Sie auf, Ihre Heizgeräte wegzuwerfen!
Die Realität bei wasserdichten Tischheizern der Klasse IP55 ist Folgende: Sie müssen fest verschlossen sein. Doch in einer echten industriellen Umgebung gehen die Geräte irgendwann kaputt – die Heizelemente brennen aus. Das passiert einfach.
Wenn man ein Heizgerät in ein versiegeltes Gehäuse einbaut, hat man im Grunde genommen ein Einwegprodukt geschaffen. Wenn eine Leitung kaputtgeht, ist das ganze Gerät nutzlos. Oder man verbringt den ganzen Nachmittag damit, das Gerät auseinanderzunehmen, nur um ein kleines Teil zu reparieren. Das ist ein Albtraum.
Eine bessere Methode zur Versiegelung
Wir haben beschlossen, es anders anzugehen. Wir haben unsere Infrarotmodule als austauschbare Komponenten entwickelt. Anstatt die Kabel tief im Gehäuse zu verstecken, nutzen wir ein modulares System. Wenn eine Leitung kaputtgeht, kann man sie einfach austauschen. Man muss nicht einmal das Hauptversiegelungsmechanismus des Gehäuses berühren. Dadurch bleibt Staub und Feuchtigkeit von den Elektroanschlüssen fern. Das ist viel sauberer.
Das „Fünf-Jahres-Problem“
Nach etwa fünf Jahren Nutzung beginnen die Heizelemente zu versagen. Die Kontaktpunkte werden abgenutzt. Meistens beginnen dann die Probleme. Doch mit schnell lösbaren Befestigungen und Standard-Anschlüssen muss man das Heizgerät nicht komplett neu zusammenbauen. Man zieht einfach das alte Modul heraus, setzt ein neues ein und verbindet es wieder mit dem Stromnetz. Das dauert nur zwanzig Minuten – keine Stunden. Das ist ein riesiger Unterschied, besonders wenn die Produktionslinie wartet.
Der Kompromiss
Seien wir ehrlich: Modularisierte Designs bedeuten mehr Anschlüsse. In einer idealen Welt wäre ein einzelnes, festes Metallstück „ideal“, denn dann gäbe es weniger Stellen, an denen Widerstände entstehen könnten. Um das zu verhindern, verwenden wir vergoldete, hochtemperaturbeständige Kontakte. Dadurch bleibt der Spannungsabfall minimal. Man erhält somit die Geschwindigkeit einer schnellen Reparatur, ohne an Leistung einzubüßen. Achten Sie darauf, dass Ihre Techniker die Befestigungen ordentlich anziehen – das ist die einzige Möglichkeit, um die IP55-Klassifizierung beizubehalten.
Das große Bild
Wenn man eine Reihe solcher Heizgeräte betreibt, spielen die Logistikaspekte eine wichtige Rolle. Man möchte schließlich nicht zehn große Ersatzgeräte im Lager haben – das ist eine Verschwendung von Platz. Mit einem modularen System braucht man nur wenige Komponenten und Dichtungen aufbewahren. Dadurch ändert sich ganz der Ansatz bei der Wartung: Man ersetzt nicht mehr das gesamte Gerät, sondern wechselt einfach ein Modul aus und kann weiterarbeiten.